Für Naturinteressierte

Auszug aus der Fledermauserfassung 2011 zum Bau der Windräder:

Gesamtartenliste und Gefährdungsstatus

Im Untersuchungsgebiet wurden 11 Fledermausarten nachgewiesen. In der nachfolgenden Tabelle sind die Ergebnisse der Erfassungen aufgelistet.

Art Gefährdung Nutzung des UG

Ordnung Chiroptera- Fledermäuse

Familie Vespertilionidae- Glattnasen

 

Gattung Myotis

Grosses Mausohr Myotis myotis 2 Jagdgebiet

Bechsteinfledermaus Myotis bechsteini 2 Jagdgebiet/Überwinterung

Bartfledermaus Myotis brandti/mystacinus 2 Jagdgebiet

Fransenfledermaus Myotis nattereri 2 Jagdgebiet/Überwinterung

Wasserfledermaus Myotis daubentoni 3 Jagdgebiet Gattung Eptesicus

Breitflügelfledermaus Eptesicus serotinus 2 Jagdgebiet


Gattung Nyctalus

Abendsegler Nyctalus noctula 3 Jagdgebie, ggf.Zug

Kleinabendsegler Nyctalus leisleri 2 Jagdgebiet, ggf.Zug

 

Gattung Pipistrellus

Rauhhautfledermaus Pipistrellus nathusii 2 (Jagdg.), ggf.Zug

Zwergfledermaus Pipistrellus pipistrellus 3 Jagdgebiet/Quartier Hattenbach.

 

Gattung Plecotus

Braunes Langohr Plecotus auritus 2 Jagdgebiet, Überwinterung

 

 

4.2. Biologische Angaben zu den einzelnen Arten

Unbestimmte Fledermaus ( Chiroptera spec. )

In Hessen wurden bisher 7 (8) –Myotis-Arten nachgewiesen. Die Bestimmung durch Detektoren ist nur eingeschränkt möglich. Aufgrund der methodischen Grenzen und der hiermit verbundenen Unsicherheit bezüglich der Artdetermination wird z.T. auf eine nähere Arteingrenzung verzichtet.

Innerhalb der Wegeführung der Waldbereiche konnten an mehreren Begehungen eine unbestimmte Myotis- Arte festgestellt werden.

Bei einzelnen Begehungen konnten über dem Gewässer in Hattenbach jagende Myotis-Individuen festgestellt werde, bei denen es sich ggf. über den Gewässerflächen um jagende Wasserfledermäuse handelt. Eine gewisse Unsicherheit in der konkreten Artbestimmung unterlagen auch die Lautnachweise der Bechsteinfledermaus.

 

Großes Mausohr ( Myotis myotis )

Früher gehörte das Grosse Mausohr (Myotis myotis) in Hessen nach ROGEE & LEHMANN

(1994) zu den häufigsten Arten, den dramatischen Bestandsrückgängen zufolge, zumeist durch Quartiervernichtung hervorgerufen, wurde das Mausohr in der Roten Liste Hessens in die Kategorie 2 –stark gefährdet – eingestuft.

Als Quartiere werden wärmeexponierte, geräumige Dachbodenbereiche wie Haus- und Kirchendächer, aber auch Autobahnbrücken oder mitunter auch Kastenquartiere besiedelt.

Die Kolonien umfassen hierbei mitunter eine Vielzahl an Tieren. In den Winterquartieren, vor allem in unterirdischen Gewölben, Kellern und Stollen werden in Hessen zumeist nur geringe Anzahlen oder Einzeltiere gefunden ROGEE & LEHMANN (1994).

Typische Jagdgebiete des Mausohrs sind alte Laub- und Laubmischwälder mit geringer Bodenbedeckung, weitgehend fehlender Strauchschicht, jedoch werden auch Äcker und Wiesen besonders nach der Mahd zeitweise als Jagdgebiet genutzt werden (DIETZ & SIMON 2006).

Das Große Mausohr konnte vereinzelt im Untersuchungsgebiet festgestellt werden. Nach König (mündl.) gehört die Art aufgrund von Quartiernachweisen im Umland zur Lokalpopulation. In Hattenbach erfolgte weder aktuell noch in jüngerer Vergangenheit ein Quartiersnachweis. Neben einzelnen Detektorfunden konnten jedoch auch über die Horchkistenauswertung vereinzelt jagende Myotis- Individuen, die dem Mausohr zurechenbar sind, festgestellt werden.


Bechsteinfledermaus
( Myotis bechsteini )

Die Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteini) ist in der Roten Liste Hessens in die Kategorie 2 –stark gefährdet – eingestuft.

Sie ist eine typische Fledermaus der gemäßigten Buchenwald-Zone (DIETZ et al 2007) womit die Wochenstuben entsprechend weitgehend in Laub- und Laubmischwäldern, in Hessen nach GODMANN (1994) ausschließlich in Buchen- und Eichenbeständen zu finden sind. Die Sommerquartiere befinden sich in Baumhöhlen, Stammrissen, jedoch auch in künstlichen Kastenrevieren. Im Winter werden neben Baumhöhlen auch unterirdische Quartier wie Keller oder Stollen besiedelt.

Nach KÖNIG (mündl. Mitteilung) und ZAENKER (2011) werden bis zu 10 überwinternde Bechsteinfledermäuse in einem Stollensystem nahe Hattenbach festgestellt. Während der Herbstdetektorerfassung konnten zwei mal Myotis- Rufe festgestellt werden, die sich ggf. der Art zuordnen ließen. Die Fundpunkte sind in der Karte dargestellt, sollten jedoch nur als Hinweis interpretiert werden. Da die Sommerreviere oftmals in nicht zu großer Entfernung von den Winterquartieren liegen, kann jedoch auch außerhalb der Zugzeit mit Myotis bechsteini in entsprechenden Waldhabitaten gerechnet werden.

 

Bartfledermaus ( Myotis brandti/mystacinus )

Die Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus) ist von der Große Bartfledermaus (Myotis brandti) sowohl bei Sichtbeobachtungen, als auch mittels Detektor schwer zu trennen. Beide Arten bewohnen altholzreiche Wälder, Sommerquartiere befinden sich jedoch auch in Spalten in Dachstühlen von Gebäuden und in Wandverschalungen.

Einzelne Individuen von Myotis brandti/mystacinus jagten regelmäßig entlang der Schneisen und Wege nahe der Waldflächen.

 

Fransenfledermaus ( Myotis nattereri )

Myotis nattereri ist in der Roten Liste Hessens in die Kategorie 2 –stark gefährdet – eingestuft.

Im Sommer wählen Fransenfledermäuse ihre Quartiere sowohl in Wäldern als auch im Siedlungsbereich. Die Jagdgebiete können im Frühjahr überwiegend in offenen Lebensräumen oder an Gewässern liegen. Spätestens an Sommer verlagern sie sich in Wälder, wo Fransenfledermäuse gern auch in reinen Nadelbaumbeständen jagen. Auf dem Weg zu ihren Jagdgebieten benutzen Fransenfledermäuse oft Flugstraßen, die sich an linearen Strukturen wie Hecken und Alleen orientieren (MESCHEDE & HELLER 2000).

Die Fransenfledermaus konnte sowohl im Ortsbereich Hattenbachs als auch entlang der Waldränder jagend über Detektornachweise festgestellt werden. Auch entlang der Waldwege, sowie unter den Autobahnbrücken konnte die Art detektiert werden.


Wasserfledermaus
( Myotis daubetoni )

Myotis daubentoni ist in der Roten Liste Hessens in die Kategorie 3 –gefährdet – eingestuft.

Sommerquartiere der Art befinden sich hauptsächlich in Baumhöhlen, die Winterquartiere befinden sich in Kellern und Bunkern. Eine enge Bindung an Gewässernähe ist gegeben.

Neben den Jagdflügen werden offene Gewässer und Gräben an heißen Tagen auch zur Trinkwasseraufnahme genutzt.

Im Untersuchungsgebiet ist das Vorkommen der Wasserfledermaus höchstwahrscheinlich auf die Gewässerflächen beschränkt. Insgesamt scheint sie im Untersuchungsgebiet jedoch eine untergeordnete Rolle zu spielen.

 

Breitflügelfledermaus ( Eptesicus serotinus )

Die Breitflügelfledermaus wird als Charakterart der norddeutschen Tiefebene angesehen

(MAYWALD & POTT 1988). Sie ist eine der verbreiteten Arten, wurde jedoch in der Roten Liste des Landes Hessen in die Kategorie 2 – stark gefährdet - eingestuft, womit der besonderen Gefährdung u.a. durch Quartiersverluste in Siedlungsgebieten Rechnung getragen wird.

Eptesicus serotinus zählt zu den ausgesprochenen Gebäudebewohnern und wird überwiegend in Siedlungen und Einzelgehöften nachgewiesen. Die Wochenstuben befinden sich auf Dachböden, häufig in warmen Spaltenquartieren und Verschalungen. Nur selten hängen die Tiere frei. Die Art gilt als orttreu und wandert nicht.

Zu den Jagdgebieten der Breitflügelfledermaus zählen baumbestandene (Alt-) Stadtgebiete, ländliche Siedlungen und die durch Gehölze stark gegliederte freie Landschaft. Häufig kann die Art an Lichtanlagen und Laternen im Dorf- und Dorfrandbereich beobachtet werden.

Die Winterquartiere befinden sich ebenfalls in Gebäuden, in unzugänglichen, frostsicheren Hohlräumen. Winterquartiersfunde einzelner Tiere sind bisher nur Zufallsfunde, der Kenntnisstand über die Winterquartiersansprüche ist verbesserungswürdig (DIETZ & SIMON 2006; DOLCH 1995).

Eptesicus serotinus scheint im Untersuchungsgebiet aufgrund der geringen Anzahl nachgewiesener Tiere eine untergeordnete Rolle zu spielen.


Großer Abendsegler
( Nyctalus noctula )

Der Große Abendsegler ist in der Roten Liste Hessens in die Kategorie 3 –gefährdet – eingestuft.

Nyctalus noctula ist eine typische Waldfledermaus und lebt in waldreichen Gegenden mit hohem Altholzbestand und parkartigem Gelände mit Gewässernähe. Meist werden geräumige Höhlen und Spalten vorrangig in Laubhölzern aber auch in Nadelforsten besiedelt, meist finden sich mehrere Quartiere in enger Nachbarschaft (MESCHEDE & HELLER 2000). Aufgrund seiner speziellen Flugweise ist er jedoch kaum befähigt, innerhalb des geschlossenen Baumbestandes zu jagen.

Der Abendsegler gehört zu den wandernden Fledermäusen und kann mehr als 1000 km zwischen Sommer- und Winterquartier überwinden.

Der größte Teil der überwinternden Arten dürfte in hohlen, dickwandigen Bäumen anzutreffen sein, aber auch in Gebäuden finden sich mitunter individuenstarke Winterquartiere.

Im Untersuchungsgebiet konnten Abendsegler besonders im Spätsommer und Herbst regelmäßig jagend und im Überflug über den Freiflächen des Vorhabensgebietes beobachtet werden. Die Aufzeichnungen über die Horchkisten deuten jedoch an, dass die bestellten Flächen des Untersuchungsgebietes nur im Spätsommer und Herbst eine z.T. mittlere bis hohe Attraktivität als Jagdhabitat aufweisen. Bevorzugte Jagdhabitate waren vor allem die Brachflächen, die Grünlandbereiche, sowie die Waldrandschneisen.

Die offene Feldflur wurde während des Untersuchungszeitraumes von April bis Mai/Juni weniger häufig frequentiert, was auch die Aufzeichnungen der Horchkisten verdeutlichen.

Anhaltendes Jagen konnte ebenso wenig registriert werden, wie das Auftreten von schwärmenden Gruppen. Die Aktivitäten der Horchkisten ab Juli deuten z.T. auf Jagdgeschehen in den ersten Abendstunden, dies insbesondere entlang der Waldrandbereiche und der Waldwege. Ggf. kommen hierbei zugbegleitende Faktoren hinzu.

 

Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri)

Der Kleinabendsegler ist in der Roten Liste Hessens in die Kategorie 2 –stark gefährdet – eingestuft.

Nyctalus leisleri gilt wie Nyctalus noctula als ausgeprägte „Waldfledermaus“. Die Sommerquartiere werden in Baumhöhlen, Baumspalten, seltener an Gebäuden bezogen. Zur Balzzeit besetzen Männchen besondere Paarungsquartiere, die bevorzugt auf Bergkuppen liegen und ein freies Umfeld aufweisen, so dass die territorialen Tiere gut einen Radius von 300m darum patrouillieren und mit angelockten Weibchen schwärmen können (OHLENDORF & OHLENDORF 1998).

Der Kleinabendsegler ist ein Nahrungsgeneralist mit opportunistischem

Beutetierjagdverhalten. Die Jagdgebiete können mitunter mehr als 17km von den Tagesquartieren entfernt liegen (SCHORCHT 2002). Zum Jagdflug wird vorwiegend der freie Luftraum in Baumkronenhöhe, meist jedoch in der Nähe von Strukturen (Waldkanten etc.) genutzt.

Im Untersuchungsgebiet konnten über die Detektorbegehungen zur Spätsommer- Herbstzeit Kleinabendsegler nachgewiesen werden. Der Schwerpunkt der Jaggebiete lag an den waldnahen Flächen, die Art ist aber aufgrund der weiträumigen Raumnutzung auch im weiteren Untersuchungsgebiet zu erwarten.


Zwergfledermaus
( Pipistrellus pipistrellus )

Trotz des deutschlandweiten flächendeckenden Vorkommens gilt die Art in Hessen als gefährdet und wurde so in die Roten Liste Hessens in die Kategorie 3 aufgenommen.

Als überwiegend in Gebäuden quartierende Art konzentrieren sich die Nachweise in Siedlungen, aber auch in Waldgebieten in Kastenrevieren, besonders in Gewässernähe.

Mitunter individuenstarke Wochenstuben finden sich in warmen Spalten und Hohlräumen von Dachböden, Mauern und Wandverkleidungen. Oft befinden sich mehrere Quartiere in der näheren Umgebung.

Das Jagdgebiet befindet sich bevorzugt im Bereich von Ortslagen, in der Umgebung von Gebäuden, u.a. entlang von Straßen, in Innenhöfen mit viel Grün aber auch in Park- und Gartenanlagen besonders über Gewässern.

Pipistrellus pipistrellus konnte regelmäßig im Vorhabensgebiet entlang der Wegeverbindungen sowie schwerpunktmäßig in der Ortslag Hattenbach nachgewiesen werden. Hier konnten zur Spätsommerzeit auch vermehrt Sozialrufe festgestellt werden, die auf Balzquartiere schließen lassen. Ein Quartier in Kopfstärke von ca. 40-50 Tieren in der Ortseingangslage Hattenbachs von Niederaula kommend wurde durch KÖNIG (mündl.) genannt.

Zur Jagd wurden neben den Dorflagen vor allem die Wegeverbindungen und z.T. auch die Waldränder beflogen. Die Art konnte regelmäßig auch im Vorhabengebiet über die Horchkistenauswertungen nachgewiesen werden.


Rauhhautfledermaus
( Pipistrellus natusii)

Die Rauhautfledermaus ist in der Roten Liste Hessens in die Kategorie 2 –stark gefährdet – eingestuft.

Pipistrellus natusii zählt zu den Waldfledermäusen, wobei sie sowohl in Laubwäldern als auch trockenen Kiefernforsten siedelt. Die Sommerquartiere befinden sich in Baumhöhlen, Stammrissen und abblätternder Borke, seltener an Gebäuden. Spaltenquartiere, auch hinter künstlichen Holzverschalungen werden bevorzugt. Die Jagdgebiete erstrecken sich auf Schneisen und die Randbereiche der Wälder.

Die Rauhautfledermaus zählt zu den fernwandernden Fledermausarten. Ab Mitte August/September ziehen die Tiere aus Nordostdeutschland in südwestliche Richtung. Zur gleichen Zeit werden in NO-Deutschland auch Durchzügler aus den baltischen Staaten gefunden.

Als Überwinterungsstandort wird von einigen Arten der Bergwerkstollen in Hattenbach gewählt. Siehe Artikel bei den Detektiven über die Begehung im März 2017.

 



Hattenbach ist seit 1972 einer von 8 Ortsteilen der Marktgemeinde Niederaula

Infos zu Hattenbach alphabetisch:


Einwohner in Hattenbach 

Entwicklung der Einwohnerzahlen Erstwohnsitz Zweitwohnsitz
 1960 658 
 1970 652 
  1990 546 31
  2000 574 39
  2014 551 41

Altersstruktur am 31.12.2013

     0-18 Jahre      98 Einwohner
   18-60 Jahre     334 Einwohner
Über 60 Jahre     160 Einwohner
 


Gemarkung Hattenbach:  Größe: 1350 ha

 


Gemarkung Hattenbach Flurbezeichnungen

Die Bezeichnungen von Flurstücken sind oftmals dreifach vorhanden, als offizielle Namen im Katasterverzeichnis, als Bezeichnung in Hattebächer Platt und im Versuch diese  Namen hochdeutsch auszudrücken. Dabei ist auch unterschiedliche Namensgebung von verschiedenen Familien möglich.

Die folgende Tabelle erhebt nicht den Anspruch, vollständig zu sein.

 

 

mundart

hochdeutsch

offiziell

1

Donnertreft

Donnertrift

 

2

Schäfferschgroawe

Schäfersgraben

 

3

Schwinsreck

Schweinsrücken

 

4

Schwinsgroawe

Schweinsgraben

 

5

Rorer Rain

Roter Rain

 

6

Paffeground

Pfaffengrund

 

7

Em Roth

Im Rot

 

8

Stroampel

Strampel

Strampen

9

Deiseroths Groawe

Deisenroths Graben

 

10

Herschberg

Hirschberg

 

11

Soasehennetriesch

Sasenhennentriesch

 

12

Langeberg

Langenberg

 

13

Kippche

Köpfchen

 

14

Dreilännereck

Dreiländereck

 

15

Geschwäng

Geschweng

 

16

Engermauwelweg

Unter dem Aulaer Weg

 

17

Dammgroawe

Dammgraben

 

18

Verm Hean

Vor dem Hain

 

19

Kron

Krone

 

20

Gerschieser Berg

Gershäuser Berg

 

21

Steinsboach

Steinsbach

 

22

Kritzboach

Kreuzbach

 

23

Eierschboach

Elgersbach

 

24

Garjel

Gurgel

 

25

Schiebelbearg

Schiebelberg

 

26

Eechhelzche

Eichhölzchen

 

27

Stounzegroawe

Stunzengraben

 

28

Derech

Derich

 

29

Heireagger

Heiräcker

 

30

Deesground

Deesgrund

 

31

Wejerschboach

Weihersbach

 

32

Barnliet

Bornliete

 

33

Sossliet

Sossleite

 

34

Fortagger

Fortacker

 

35

Kalkbearg

Kalkberg

 

36

Steinagger

Steinacker

 

37

 

 

 

38

 

 

 

38

 

 

 

40

 

 

 

 

 

 

 


Glocken der ev. Kirche in Hattenbach

Große Glocke: gegossen 1950 von Gebrüder Rincker in Sinn, Ton fis`+.

einzeilige Inschrift am Hals:
DEN GEFALLENEN UND VERMISSTEN ZUM GEDAECHTNIS DEN LEBENDEN ZUR MAHNUNG !

Inschrift am unteren Flankenteil:
A 1950 D
GOSSEN MICH
GEBRUEDER RINCKER SINN
No 7061

 

 

 

Mittlere Glocke: gegossen 1501 (Gießer und Gussort unbekannt),
Ton dis''

Die sechs Kronenhenkel sind mit einem Taumuster verziert.

 

 

Auf der Haube sind umlaufend Blumenreliefs zu sehen und am Hals befindet sich ein Schwertlilienfries.


Darunter ist zwischen geflochtenen Stegen zu lesen:

*A*d*m°*ccc°cc*prim°*et*verbû*ca°r*factû*e st*s c^a**anna**stii

(Inschrift zu deutsch: Im Jahre des Herrn 1501. Und das Wort wurde Fleisch. Heilige Anna.)

An den mit * markierten Stellen ist ein Lorbeerblatt als Trennungszeichen. Unter der Schriftreihe befindet sich ein weiterer Schwertlilienfries.

Auf der Flanke sind symmetrisch verteilt vier Reliefs zu sehen.

 

 

 

 

Ein Medaillon mit einer sitzenden Maria mit Kind und weiteren Figuren.

 

 

 

Ein Medaillon mitzwei Figuren und einem Pult mit aufgeschlagener Bibel und Spruchband.

 

 

 

 

Zwei Figuren, eine mit Pilgerstab und eine mit Turban, im Hintergrund eine dritte Figur.

 

 

 

 

Ein gekreuzigter Christus mit zwei weiblichen Figuren evtl. Maria und Maria von Magdala.


Am Wolm sind vier Stege vorhanden und am Schlag erkennt man drei geflochtene Stege.

 

Kleine Glocke: gegossen 1969 von Gebrüder Rincker in Sinn, Ton cis''+,

Inschrift am Hals:
GLAUBE, HOFFNUNG, LIEBE

 Am Wolm das Gießerzeichen mit der Jahreszahl 1969 darunter.

 

 

         

 

     

Glockenbeschreibung von Dennis Willershausen und Frank Martin Engelbrecht.


 

Dorfgemeinschaft Hattenbach e.V.